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Rodolfo Ferreira, SBB

Rodolfo Ferreira, SBB

  • Der Beruf von Rodolfo Ferreira ist eine wichtige Schnittstellenfunktion innerhalb des grossen Apparats der SBB. Im Teilbereich der IT unterstützt er die Projektleiter und Business Analysten der SBB IT hauptsächlich mit administrativen Arbeiten, Organisation und Auswertungen und Projektcontrolling. Ausserdem führt er die externen Mitarbeiter in die IT-Umgebung der SBB ein

Der Wert der Eigeninitiative

Dass die digitale Transformation die Arbeitswelt auf den Kopf stellen wird, ist bekannt. Immer wieder liest man Texte, Studien und Zeitungsberichte, die Auskunft darüber geben, welche Berufe obsolet werden, wie viele neue Stellen geschaffen werden müssen, um diese Entwicklung aufzufangen, und dass zahlreiche Berufe der Zukunft heute noch gar nicht erfunden oder definiert sind. Um mit dieser unaufhaltsamen Entwicklung umzugehen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Die erste, nicht empfehlenswerte, ist das Verfallen in eine Paralyse, eine Kapitulation, oder die Hoffnung, selber von den Entwicklungen nicht betroffen zu sein. Die andere Möglichkeit, und davon erzählt auch die Geschichte des lebenslangen Lernens vom 29-jährigen Rodolfo Ferreira, der für die SBB im Project Management Office arbeitet, ist die aktive Auseinandersetzung mit den neuen Möglichkeiten. Eine solche aktive Auseinandersetzung beinhaltet zum Beispiel die Überprüfung technischer Innovationen auf ihre Relevanz für das eigene Arbeitsleben. Oder aber auch das Nutzen technischer Innovationen, um sich mit neuen Dingen und Themen auseinanderzusetzen: zum Beispiel per App eine Sprache lernen oder Onlinekurse prestigeträchtiger Universitäten belegen.

Lernfähigkeit als Argument für den Beruf

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Der Beruf von Rodolfo Ferreira ist eine wichtige Schnittstellenfunktion innerhalb des grossen Apparats der SBB. Im Teilbereich der IT unterstützt er die Projektleiter und Business Analysten der SBB IT hauptsächlich mit administrativen Arbeiten, Organisation und Auswertungen und Projektcontrolling. Ausserdem führt er die externen Mitarbeiter in die IT-Umgebung der SBB ein. Um an dieser Schnittstelle einen effektiven Beitrag leisten zu können, hat er sich während eines Praktikums das Wissen über neue Tools angeeignet, das ihn im Anschluss an das Praktikum für eine Stelle in der Finanz und IT-Abteilung der SBB qualifizierte. Und er hat „im letzten Dezember über TempTraining zwei Kurse und Zertifizierungen zum Thema UX besucht“ und konnte sich „daraufhin rasch in verschiedenen unternehmensinternen Projekten im UX Bereich einbringen.“ Und Rodolfo Ferreira hat sich dieses Wissen genauso selbstverständlich angeeignet, wie jemand, der sich den Möglichkeiten und Herausforderungen der Digitalisierung bewusst ist – vermutlich auch wegen seines Geburtsjahrgangs 1990: „Die Welt entwickelt sich rasend schnell und meine Marktattraktivität lässt sich nur über meine Anpassungs- und Lernfähigkeit steigern. Deswegen lerne ich gerne neue Tools und Methoden kennen und bringe mir meist alles autodidaktisch bei. Mittlerweile kann man sich in vielen Bereichen Weltklassefähigkeiten aneignen, da das Wissen kostenlos auf den verschiedensten Plattformen zur Verfügung steht. Es war noch nie so einfach zu lernen wie heute. Das trifft für Hobbies wie für den Job zu.“ Im Zuge dieser Entwicklungen hat er seine KV-Ausbildung nie als Nachteil angesehen, sondern als Motivation, sich die zusätzlich für den Beruf benötigten Fähigkeiten autodidaktisch anzueignen. Deswegen an dieser Stelle die letzten motivierenden Worte von Rodolfo Ferreira: „Auch wenn es den Einstieg in Unternehmen sicherlich erleichtert, spielen Skills und Lernfähigkeit in meinen Erfahrungen eine wichtigere Rolle, als eine Ausbildung oder ein Studium auf dem Papier.“

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