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Hanna Brunner, Allianz Suisse

Hanna Brunner, Allianz Suisse

  • In zwei Jahren kann vieles passieren und sich vieles verändern und das zeigt auch Hanna Brunners Geschichte, die auf der Suche nach einer neuen Herausforderung von der Allianz Suisse die Möglichkeit erhielt, das Team des digitalen Wandels zu leiten

Heute gemeinsam verstehen, was in Zukunft wichtig ist

Hanna Brunner führt als Berufsbezeichnung den Titel „Leiter Digital Change“ und somit ist schon auf den ersten Blick klar, dass sie sich im Zentrum eines Paradigmenwechsels befindet, der nicht nur die Strukturen ihres Arbeitgebers Allianz Suisse betrifft, sondern auch die eigenen Fähigkeiten auf die Probe stellt. Grundlegende Veränderungen der Arbeitswelt in der digitalen Zukunft zu erkennen, zu bewerten und gegebenenfalls auch im Unternehmen zu implementieren, ist eine Mammutaufgabe, die stetiges Weiterbilden unabdingbar macht, um am Puls der Zeit und in der ersten Reihe der Innovation zu bleiben. In zwei Jahren kann vieles passieren und sich vieles verändern und das zeigt auch Hanna Brunners Geschichte, die auf der Suche nach einer neuen Herausforderung von ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit erhielt, das Team des digitalen Wandels zu leiten. Eine Zäsur, die ihre Geschichte des lebenslangen Lernens am ersten Tag in der neuen Position neu lancierte.

Ein konstruktives Miteinander

Um neue, innovative Lösungen zu finden, braucht es nicht nur den Einblick in neue technologische Möglichkeiten, sondern auch „die Erkenntnis, dass wir uns als Menschen weiterentwickeln müssen“, wie Hanna Brunner sagt. Und für diese Weiterentwicklung ist ein ständiger transparenter Dialog vonnöten. In einem Unternehmen wie der Allianz mit denen, die grössere fachliche Kompetenzen besitzen genauso, wie mit denen, die von tiefgreifenden Veränderungen betroffen sind. Die Rolle von Hanna Brunner ist also auch die einer Mediatorin, die zwischen verschiedenen Akteuren vermittelt und weiss, wo ihre eigenen fachlichen Kompetenzen an Grenzen stossen und externe Hilfe benötigt wird: „Zu Beginn habe ich mich in die laufenden Themen eingearbeitet, um erste Erfahrungen mit neuen Methoden zu machen. Nach einigen Monaten Selbststudium wurde klar, dass ich neue Skills im Team benötige. Ich habe daraufhin einen erfahrenen UX Manager eingestellt. Mit ihm zusammen haben wir unsere Vorgehensweise aus einer ganz neuen Perspektive unter die Lupe genommen und für uns neue Methoden ausgewählt, die wir selbst erlernen wollten. Dafür habe ich externe Coaches geholt, die mich und mein ganzes Team bei der Lernphase begleitet haben. Nach der einmaligen Durchführung mit Coaches haben wir diese Methoden auf unsere eigenen Bedürfnisse angepasst und mit jeder Durchführung adaptieren und optimieren wir das Ganze immer weiter.“

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Diese weitsichtige und sensible Art, mit der digitalen Transformation und mit „Ungewissheit, Unklarheit und ständigem Wandel“ umzugehen, macht die Erfahrungen von Hanna Brunner zu einem wertvollen Lehrstück, wie man notwendige zukunftsorientierte Veränderungen implementieren kann, ohne dass jemand auf der Strecke bleibt. Denn in einem Unternehmen geht es immer auch um das Kollektiv, das bereit sein muss, ein Umdenken in den Arten des Arbeitens herbeizuführen und mitzutragen. Niemand kann eine solche Aufgabe alleine bewältigen und es geht deswegen auch darum, dass die, die dabei sind, „den Drang haben, Neues zu probieren und mitzugestalten.“ Bei der Allianz Suisse steht mit Hanna Brunner jemand an der Spitze dieses Vorhabens, die sich der Herausforderungen, die damit einhergehen, bewusst ist und grossen Wert darauflegt, in der Gemeinschaft voneinander zu lernen.

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