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Gianign Apargaus, Schreiner Apargaus AG

Gianign Apargaus, Schreiner Apargaus AG

  • Behauptungsweise ist die Praxis nirgendwo so wichtig, wie im Handwerk
  • Umso relevanter ist in Weiterbildungen eine zielführende Verknüpfung theoretischer Auseinandersetzungen mit dem täglichen Brot der praktischen Arbeit im Betrieb

Ein praktischer Businessplan

Selbst das Handwerk ist als Gewerbe nicht davor gefeit, sich der digitalen Transformation zu stellen. Neue technologische Möglichkeiten betreffen dabei nicht nur die handwerkliche Arbeit selbst, sondern auch die Organisation der Betriebe und die Anwendungsmöglichkeiten in der Aussendarstellung und Kommunikation. Der 38-jährige Gianign Arpagaus aus Savognin erzählt von einem konkreten Anwendungsbereich und Fallbeispiel, das für ihn die familieninterne Übernahme des Schreinereibetriebs und die damit verbundene Neuausrichtung des Unternehmens vereinfacht hat. Fragen, die er sich im Zuge der Übernahme gestellt hat, waren zum Beispiel: „Wie kann die Übernahme finanziert werden?“ oder „Wie wirke ich dem Platzmangel entgegen, kann eine Erweiterung oder ein Neubau realisiert werden?“

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Informationsbeschaffung in jeder Hinsicht basierte, bevor sich das Internet durchgesetzt hat, auf persönlichen Kontakten, Büchern oder anderen analogen Wissensquellen. Heute gibt es nicht nur Wikipedia als ersten, allgemeinen Anlaufpunkt, sondern auch spezifische und auf dezidierte Anwendungsbereiche zugeschnittene Tools, die bei einem Erkenntnisgewinn helfen können. Ein solches Tool, auf das Gianign Apargaus im Zuge der Betriebsübernahme zurückgreifen konnte, ist das KMU-Bewertungstool des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) sowie ein Seminar zur Businessplanerarbeitung bei der Höheren Fachschule Bürgenstock: „Dank einer aussagekräftigen Selbstevaluation in nur 30 Minuten und der anschliessenden Beratung ist es mir gelungen, eine gute Ausgangslage für meine persönliche sowie die betriebliche Weiterentwicklung zu schaffen.“ Ein Bewertungstool wie das des VSSM ist, gerade für gelernte Praktiker wie Gianign Apargaus, vom unschätzbarem Wert, denn es ist zugeschnitten auf die entsprechenden Bedürfnisse und resultiert in klaren Handlungsempfehlungen, die das Planen weiterer Schritte vereinfachen.

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Stichwort Praxis: behauptungsweise ist diese nirgendwo so wichtig, wie im Handwerk. Umso relevanter ist in Weiterbildungen eine zielführende Verknüpfung theoretischer Auseinandersetzungen mit dem täglichen Brot der praktischen Arbeit im Betrieb. Und da Gianign Apargaus, der Praktiker, fortan selber Arbeitgeber und Unternehmer ist, kann er seine theoretische Weiterbildung und die Umsetzung derselbigen in Form eines zukunftsorientierten Businessplans, direkt auf sein Unternehmen beziehen: „Als Unternehmer bin ich für den Prozess des Vorwärtskommens selbst verantwortlich. Die Ergebnisse des Coachings haben mir deutlich gemacht, dass es nötig ist, mir das fehlende theoretische Wissen in einer Weiterbildung anzueignen und deswegen habe ich mich für ein Businessplan-Seminar entschieden. Und ich erkenne schon jetzt, obwohl das Seminar noch nicht abgeschlossen ist, mit einem viel offeneren Blick all die Zusammenhänge, die für ein erfolgreiches Unternehmen zentral, respektive zwingend notwendig sind.“

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