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Daniel Mattle, Jansen AG

Daniel Mattle, Jansen AG

  • Effizient digitalisierte Arbeitsprozesse straffen den Zeitaufwand und eröffnen freie Kapazitäten für dringendere Aufgaben
  • Eine Beobachtung, von der Daniel Mattle ein Lied singen kann

Eine Investition in die Zukunft

Die digitale Transformation des Arbeitsplatzes sowie die Entwicklung hin zu digitalisierten Arbeitsabläufen innerhalb eines Unternehmens bedeutet für gewöhnlich einen Zweischritt: egal in welcher Branche sind, das liegt in der Natur der Sache, kurzfristig alle Beteiligten mit strukturellen Veränderungen konfrontiert, die verstanden, implementiert und etabliert werden müssen. Ein Mehraufwand und Lernprozess, der sowohl autodidaktisch oder durch dezidierte Schulungen organisiert werden kann. Im Falle einer erfolgreichen Implementierung neuer Prozesse und einer angemessenen Schulung aller Mitarbeitenden ist dieser Mehraufwand jedoch mittel- und langfristig lohnend: effizient digitalisierte Arbeitsprozesse straffen den Zeitaufwand und eröffnen freie Kapazitäten für dringendere Aufgaben.

Beschleunigung der Arbeitsabläufe

Der 34-jährige Daniel Mattle arbeitet für die Jansen AG in Oberriet als Leiter des Qualitätsmanagements und kann von diesen strukturellen Veränderungen ein Lied singen. Das nicht-digitalisierte Qualitätsmanagement bei der Jansen AG, die im Feld der Stahl- und Kunststoffrohrproduktion tätig ist, bestand aus „textuell verfassten PDF’s“ und die Freigabe von Dokumenten wurde „mittels Briefpost und manuellen Unterschriften durchgeführt.“ Ein gewöhnlicher Prozess in vielen Unternehmen, der jedoch mit den Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts im Hinterkopf, nicht mehr zeitgemäss ist. Das wurde auch bei der Jansen AG erkannt und Daniel Mattle sagt dazu: „Die digitalisierte Prozessabbildung ist die Grundlage für Prozessoptimierungen und verschiedene weitere Projekte der digitalen Transformation in der Firma Jansen.“

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Noch nicht am Ende

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, die unter anderem die Führung von vier Mitarbeitenden, die Projektleitung, die Durchführung von Optimierungsworkshops und die Verantwortlichkeit für das Prozessmanagementsystem beinhaltet, hat Daniel Mattle im Laufe der letzten Jahre einige zertifizierte Weiterbildungen absolviert. Externe Kurse in LeanManagement, also der sprichwörtlichen Straffung von Abläufen, ein CAS in Business Process Management an der FHSG und ein vierwöchiger Sprachaufenthalt in London haben ihm das Rüstzeug an die Hand gegeben, um das digitalisierte Prozess- und Qualitätsmanagement im Unternehmen zu leiten. Dass er damit jedoch nicht am Ende seiner Reise angekommen ist, ist auch klar. Für den Oktober ist ein weiteres CAS in General geplant, das ihm ein noch breiter aufgefächertes Kompetenzportfolio an die Hand gibt, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein. Und davon gibt es einige, wie Daniel Mattle selber feststellt: „Die grössere Herausforderung ist das neue Systeme des Prozessmanagements am Leben zu erhalten, denn mit der voranschreitenden Digitalisierung ändern sich auch die Prozesse. Da immer à jour zu sein und sich die nötigen Inputs zu holen, ist bisweilen eine Knochenarbeit.“ Doch auf Grund seiner bis dato erfolgreichen Weiterbildungsreise, die in einer Beförderung zu einer leitenden Funktion mündete, ist Daniel Mattle motiviert, nicht nur sich selber stetig weiter zu informieren, sondern auch seine Mitarbeitenden für „Weiterbildungen zu begeistern.“ Eine Win-Win Situation, die die Jansen AG bereit macht für die Zukunft.

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