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Dana Shmaria, Swisscom

Dana Shmaria, Swisscom

  • Als Informatikerin sieht Dana Shmaria grosses Potenzial in sogennanten Hackathons
  • In ihrer Anlage grundlegend kollaborativ scheinen sie wie gemacht für das Lernen im 21. Jahrhundert

Hackathons: innovativ, kollaborativ, international

Wenn man sich weiterbilden möchte, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dies zu tun. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber um den Rahmen ungefähr abzustecken, hier eine kleine unsortierte Aufzählung: autodidaktisch, allein, in der Gruppe, in Kursen, im Studium, durch Bücher, im Internet, auf Reisen oder in Gesprächen. Von einer weiteren Möglichkeit, die in dieser Reihung nicht auftaucht, erzählt die 20-jährige Dana Shmaria, die in der Informationstechnik der Swisscom arbeitet und berufsbegleitend ein praxisintegriertes Bachelorstudium in Informatik absolviert.

Ohne Innovation geht nichts

Als Informatikerin sieht Dana Shmaria grosses Lernpotenzial in sogenannten „Hackathons“, die laut Definition als „kollaborative Soft- und Hardwareentwicklungsveranstaltung“ zum Ziel haben, gemeinsam „nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte herzustellen oder Lösungen für gegebene Probleme zu finden.“ Eine Veranstaltung also, die fest im Technologischen verankert ist und die stetigen Veränderungen und Weiterentwicklungen der digitalen Welt im Blick hat. Ohnehin verkörpert die Informatik wie wenige andere Bereiche das lebenslange Lernen, ist sie doch von stetigem Fortschritt geprägt, der oft nicht nur das Feld der Informatik selbst betrifft, sondern in viele Lebensbereiche von vielen Menschen hineinstrahlt. Sei es durch neue, leistungsfähigere Computer und Programme, die in zahlreichen Berufen eine Rolle spielen, das Vernetzen von Haushaltsgeräten, die plötzlich „smart“ werden, oder auch das digitale Abwickeln von bürokratischen Angelegenheiten; ohne Briefe und Papier.

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An seine Grenzen gehen, um Lösungen zu finden

Und die Hackathons nehmen in der Informatik eine Rolle ein, die in vielerlei Hinsicht als interessantes Fallbeispiel für eine innovative Form der Weiterbildung stehen kann. Zum einen sind sie in ihrer Anlage grundlegend kollaborativ, was nicht nur das diplomatische Geschick fordert und fördert, sondern auch der (oft) interdisziplinären und internationalen Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts entspricht. Zum anderen widmen sie sich dem Fortschritt und loten neue Möglichkeiten und mutige Lösungsvorschläge aus. Oft werden sie sogar, das erzählt Dana Shmaria, auch „von Unternehmen gefördert, die Ressourcen investieren.“ Denn wenn kluge Köpfe an drängenden digitalen Problemen arbeiten, lohnt es sich genau hinzuschauen. Ein Hackathon ist intensiv, innovativ und intelligent. Eine Mischung, die Potenziale zu Tage fördern kann, die in konventionelleren Formen der Weiterbildung möglicherweise nicht geweckt werden können. Denn vielleicht muss man manchmal „über 36 oder 48 Stunden“ an seine Grenzen gehen, um Lösungen zu finden, die einen wirklichen Unterschied machen können.

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