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Cristina Ernst, Swisscom AG

Cristina Ernst, Swisscom AG

  • Die 54-jährige Cristina Ernst, die bei der Swisscom AG als Coach der nächsten Generation des Unternehmens arbeitet, kann ohne weiteres als „Early Adopter“ bezeichnet werden
  • Sie wurde schon vor 20 Jahren zu Themen der virtuellen Realität ausgebildet und gibt (unter anderem) dieses Wissen heute weiter

20 Jahre digitale Transformation

Die 54-jährige Cristina Ernst, die bei der Swisscom AG als Coach der nächsten Generation des Unternehmens arbeitet, kann ohne weiteres als „Early Adopter“ bezeichnet werden, wenn sie davon erzählt, dass sie sich bereits vor „20 Jahren digital transformiert hat und schon damals zu Virtual Reality und neuronalen Netzen ausgebildet wurde.“ Themen, die vor zwei Jahrzehnten noch Zukunftsmusik waren, sind heute Realität und die 40 Informatik und Telematik Studierenden, die Cristina Ernst betreut, sind in dieser Realität geboren und selbstverständlich aufgewachsen. Und um mit diesen mitzuhalten ist es natürlich unabdingbar, sich laufend mit „Trends der digitalen Transformation auseinanderzusetzen.“

Cristina Ernst, deren Weg sie von der zahnmedizinischen Praxisassistentin über das berufsbegleitende Informatik Ingenieur-Studium hin zum BWL Nachdiplomstudium in Arbeitspsychologie geführt hat, hat ihren Wissenshunger nie verloren und immer nach dem passenden Futter gesucht, um diesen Hunger zu stillen. Teilweise ist das durch Weiterbildungen im Kontext ihrer Arbeit passiert, teilweise hat sie sich aber auch für ein Studium entschieden, weil sie „die Priorität auf Inhalte gelegt hat und es nicht direkt mit dem Job oder der Karriere zu tun hatte.“ Natürlich hat dieses Selbstbewusstsein in Weiterbildungsentscheidungen indirekt trotzdem mit den jeweiligen Arbeitgebern zu tun, denn diese profitieren von Cristina Ernsts Zielstrebigkeit, ihrer Fähigkeit analytisch und strukturiert zu denken und ihrer grossen Eigenmotivation und Selbstorganisation.

Die Pensionierung als neues Kapitel

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Ihr hohes Mass an Eigenmotivation lässt sie auch gelassen der Pensionierung entgegenblicken, die für sie kein Ende des Lernens bedeutet, sondern den Beginn eines neuen Kapitels. Ihr Entschluss „in der Senioren-Universität ein Mathematikstudium“ zu absolvieren, ist bereits gefasst. Und vielleicht kann man sagen, dass Cristina Ernst auch in dieser Entscheidung ihrer „Early Adopter“-Rolle treu bleibt, schliesslich ist ein Studium im Alter nach wie vor eine eher selten gefällte Entscheidung, die jedoch in jeder Hinsicht zu unterstützen ist.

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