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Corinne Truttmann, APG|SGA

Corinne Truttmann, APG|SGA

  • Corinne Truttmann, die bei der APG|SGA als Leiterin der Marketingkommunikation Gruppe arbeitet, erzählt von dem Moment, als sie sich gemeinsam mit ihrem Mann zur Familienplanung entschloss
  • "Es war mir ein Anliegen, in einem Teilzeitpensum weiterhin im Bereich Marketing und Werbung tätig zu sein"
  • Corinne Truttmann ist es gelungen und es sollte die Norm sein, dass dies allen (Frauen) gelingen kann

Über die Familien- und Karriereplanung

Ein Ereignis, das berufliche Biographien immer wieder durcheinanderwirbeln kann, ist die Familienplanung. Und die Gründe dafür sind so vielfältig und individuell wie die Biographien der jeweils Beteiligten, obwohl es manche wiederkehrenden Muster gibt: oft ist es schwieriger für die Frauen, ihren Beruf weiterhin im gleichen Pensum und gleicher Intensität auszuüben. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass es zumeist die Männer sind, die ihre Karriere fortführen können. Dieses Ungleichgewicht ist immer noch präsent und es ist an der Zeit, umzudenken und flexiblere Modelle und Lösungen zu finden, getragen von Politik und Arbeitgebern, um es auch Frauen zu ermöglichen, sich zugleich um Mutterschaft und Karriere zu sorgen.

Kein entweder oder

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Die 43-jährige Corinne Truttmann, die bei der APG|SGA als Leiterin der Marketingkommunikation Gruppe arbeitet, erzählt von dem Moment, als sie sich gemeinsam mit ihrem Mann zur Familienplanung entschloss: „Für mich war von Anfang an klar, dass ich der Berufswelt nicht den Rücken kehren möchte. Es war mir ein Anliegen, in einem Teilzeitpensum weiterhin im Bereich Marketing und Werbung tätig zu sein. So habe ich nach zwei kurzen Mutterschaftsurlauben weiterhin einen attraktiven Job ausführen können.“ Gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen zu finden, die eine solche Kontinuität im Beruf erlauben, ist eine erstrebenswerte Perspektive, die sich als Standard etablieren sollte. Das Beispiel von Corinne Truttmann hat ausserdem Vorbildfunktion, weil sie nicht nur ihren bisherigen Job weiterführen konnte, sondern es geschafft hat, sowohl die Familienplanung als auch gezielte Weiterbildungen unter einen Hut zu bringen: „Bei der Ankündigung meines Arbeitgebers, dass mit APG|SGA Interaction eine neue Segmentmarke zum Thema Mobile Marketing lanciert wird, war für mich sofort klar, dass ich mich fit machen muss, um diesen neuen Bereich in Sachen Kommunikation kompetent unterstützen zu können. In Absprache mit meiner Vorgesetzten, habe ich dann zuerst einen Digital Marketing Workshop fürs gesamte Team aufgegleist. Danach habe ich noch für mich individuell das Digital Marketing Diplom beim iab Switzerland gemacht. Mein Arbeitgeber hat mich dabei jederzeit unterstützt.“ Es gibt also, mit der nötigen Initiative und flexiblen Kontexten, Möglichkeiten, sowohl eine Familie zu gründen, als auch die eigene Karriere voranzutreiben. Corinne Truttmann ist es gelungen und es sollte die Norm sein, dass dies allen (Frauen) gelingen kann, die nicht die Mutterschaft zu ihrem Beruf machen möchten, sondern weiterhin ihre professionelle Expertise in ihren Tätigkeitsfeldern zum Einsatz bringen möchten.

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