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Corinne Dascenzo, Ergon Informatik AG

Corinne Dascenzo, Ergon Informatik AG

  • Wer in der Informatik arbeitet, befindet sich im Auge der digitalen Transformation
  • Corinne Dascenzo arbeitet für die Ergon Informatik AG als Senior Software Engineer und entwickelt kundenspezifische Software in verschiedenen Programmiersprachen

An der Innovationsspitze

Wenn man sich beruflich mit digitalen Themen auseinandersetzt, liegt es auf der Hand, dass man sich laufend fortbildet. Nicht nur, dass es auf der Hand liegt, es ist sogar unumgänglich, denn die Innovationszyklen sind kurz und der Fortschritt ist rasant. Die 37 Jahre alte Corinne Dascenzo arbeitet für die Ergon Informatik AG als Senior Software Engineer und entwickelt kundenspezifische Software in verschiedenen Programmiersprachen. Ihr Fokus liegt in der Frontendentwicklung von Webapplikationen und Mobile-Apps. Seit kurzem, ein Indiz, dass sie immer die neuesten Entwicklungen digitaler Möglichkeiten im Blick behält, setzt sie auch „viele Projekte mit neuen Technologien im Bereich der Augmented Reality um.“ Und sie gibt ihr Wissen an die junge Generation weiter, denn sie unterrichtet ausserdem „in einem kleinen Pensum Informatik an der Kantonsschule Stadelhofen.“

Im Auge der digitalen Transformation

Wer in der Informatik arbeitet, befindet sich im Auge der digitalen Transformation. Man könnte so weit gehen und sagen, dass jemand wie Corinne Dascenzo, die einen Master of Science in Computer Science an der ETH absolvierte, die Funktion eines Gatekeepers bekleidet. Denn technische Themen und Innovationen, die irgendwann den Mainstream erreichen sollen, müssen von ihr (und anderen technologischen Gestaltern und Gestalterinnen) auf produktives Potenzial geprüft und sukzessive bei den verschiedenen Kunden implementiert werden. Viele dieser Aneignungen neuer Technologien geschehen „on the job“, doch Corinne Dascenzo versucht darüber hinaus auch „alle zwei Jahre mindestens eine grössere Weiterbildung zu machen. Die letzte habe ich Anfang dieses Jahres abgeschlossen. Dabei handelt es sich um den CAS Frontend Engineering an der Hochschule Rapperswil. In diesem Bereich hat sich seit meinem Studium viel bewegt.“

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Innovationen, die einen Unterschied machen

Der Beruf des Software Engineers ist entsprechend einer mit grosser Verantwortung. Denn natürlich sind Innovationen nicht immer gedacht zum Wohle aller, sondern potenziell auch mit monetären Interessen oder neuen Abhängigkeiten verknüpft. Doch dass der technische Fortschritt auch einen produktiven Unterschied machen kann, davon erzählt Corinne Dascenzo in einer Anekdote aus ihrer letzten Weiterbildung: „Während der Ausbildung hatten wir an einem Kurstag einen spannenden Gast. Der Gast war blind und erzählte uns, welche Möglichkeiten ihm die digitale Transformation eröffnet und wie wir ihn, als Entwickler dieser Plattformen, mit einfachen Anpassungen unterstützen können.“ Vielleicht gab diese Begegnung sogar den Ausschlag für Corinne Dascenzos nächsten Weiterbildungswunsch, der ein grösseres Projekt ist: „Ich würde gerne noch einen Master in Human Computer Interaction Design machen. Dafür würde ich allerdings mein Arbeitspensum reduzieren, um mehr Zeit für die Weiterbildung zu haben. Den die grösste Herausforderung in all meinen Weiterbildungen bisher war, Familie, Job und Fortbildung unter einen Hut zu kriegen.“

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