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Alexander Zoulkowski, valantic AG

Alexander Zoulkowski, valantic AG

  • Alexander Zoulkowski verlässt sich auf regelmässige „Standortbestimmungen“, in denen er über den eigenen beruflichen Status Quo nachdenkt
  • Dass er davon natürlich trotzdem in seinem Beruf profitiert, ist ein erstrebenswerter Synergieeffekt
  • Er sagt, er habe gesehen, dass es mehr Möglichkeiten gebe, als er sie in seinem Job brauche

Wissen, wo man steht

Alexander Zoulkowski ist der Leiter des Projektmanagements der valantic CEC Schweiz AG, die Software und digitale Prozesslösungen entwickelt, mit denen Kunden strategische Vorteile gegenüber ihren Wettbewerbern erzielen sollen. Ein ambitioniertes Vorhaben, das die Optimierungsmöglichkeiten der Digitalisierung als Geschäftsmodell versteht. Und die Ambitionen, die das Unternehmen hat, übertragen sich scheinbar auch auf ihre Mitarbeitenden, wovon Alexander Zoulkowskis Einstellung zur beruflichen Weiterentwicklung Zeugnis gibt. Er verweist in diesem Zuge vor allem auf eine „Machermentalität“, die er als unabdingbar für eine erfolgreiche Karriere versteht.

Was er damit genau meint, ist vor allem die Notwendigkeit, mehr „Unternehmer in Unternehmen“ zu haben, die nicht nur theoretisch fähig sind, sondern auch praktisch und prozessoptimierend denken. Den Begriff „prozessoptimierend“ versteht Alexander Zoulkowski in diesem Kontext auch gemünzt auf die jeweiligen individuellen Arbeitsprozesse und Skillsets, die über eine fachliche Weiterbildung hinausgehen sollten. Eine Notwendigkeit, die „schon in jungen Jahren mehr gefordert werden sollte, weil die Schüler vor allem in der Schule und im Studium derzeit nicht wirklich vorbereitet werden auf das, was kommt, sondern nur darauf, dass sie in ein definiertes System passen sollten.“

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Was helfen kann, damit dies gelingt, sind regelmässige „Standortbestimmungen“, in denen reflektiert über den eigenen Status Quo nachgedacht wird und die konstruktive Ideen zur Weiterbildung und persönlichen Entwicklung zur Folge haben sollten. Für Alexander Zoulkowski bedeuteten diese Standortbestimmungen unter anderem „regelmässigeres Lesen, an Onlinekursen teilzunehmen und Seminare im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung zu besuchen.“ Und es zeigt sich immer wieder, dass vor allem Synergien entstehen können, wenn das Individuum sich Ziele setzt, zur Erreichung derselbigen aber auch den jeweiligen Arbeitgeber miteinbezieht. Schliesslich sind auch diese an besser ausgebildeten, motivierten und über Eigeninitiative verfügende Mitarbeitenden interessiert. Finanzielle Unterstützung sollte, wie auch im Fall von Alexander Zoulkowski, selbstverständlich sein, sofern man „einen Plan erstellt, was der Mehrwert für die Firma sein kann.“ Und für Weiterbildungen, die nicht direkt die Arbeit betreffen, sondern möglicherweise eher die Persönlichkeitsentwicklung oder fachfremde Fähigkeiten in den Fokus rücken, gibt es ja immer noch die zuvor erwähnten Onlinekurse. Diese Innovation der digitalisierten Lernwelt ist verhältnismässig kostengünstig, thematisch meist nah an vielen aktuellen Entwicklungen und Themen und 24 Stunden, sieben Tage in der Woche verfügbar. Alexander Zoulkowski sagt, er habe gesehen, dass es mehr Möglichkeiten gebe, als er sie in seinem Job brauche. Und weil er am Puls der Zeit bleiben wolle, hat er diese Möglichkeiten immer wieder ergriffen. Dass er davon trotzdem auch in seinem Beruf profitiert, ist ein erstrebenswerter Nebeneffekt.

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